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Warum es so wertvoll ist, Unterstützung anzunehmen

Ihr Lieben, die Vorbereitungen fürs Schreibfestival laufen auf Hochtouren, denn in zwei Wochen ist es soweit: Am Samstag, den 23. Juni, dürft ihr mit mir und meinem wunderbaren Team einen ganzen Tag lang schreiben und kreativ sein.

Gerade bin ich dabei, ein Gedicht von Joachim Ringelnatz in seine Einzelteile zu zerlegen – damit ihr aus den einzelnen Wörtern später eure eigenen Gedichte puzzeln könnt. Außerdem bin ich auf der Suche nach einem Planschbecken, bete zum Wettergott, dass in zwei Wochen superschönes Sommerwetter ist und drücke immernoch die Daumen, dass sich die Kunde vom Schreibfestival noch weiter streut und sich noch mehr Menschen anmelden.

Was ich bei all den Festivalvorbereitungen immer wieder merke: Ich liebe es mir Sachen auszudenken. Ich liebe es, neue Ideen in die Welt zu bringen. Aber spätstens bei der Umsetzung brauche ich Hilfe. Alleine komme ich bis zu einem bestimmten Punkt. Aber wenn die Sache wirklich groß sein soll, brauche ich andere Menschen.

Und ich hab in den letzten Wochen unfassbar viel Unterstützung erhalten.

Freunde, die für mich Plakate aufgehängt und Flyer verteilt haben. Meine Familie, die mir immer wieder Mut zugesprochen hat. Mein geniales Team, das bloggt, getwittert und Rundmails geschrieben hat, um das Schreibfestival zu verbreiten. Journalisten, die sich die Zeit genommen haben, mit mir zu sprechen (zum Beispiel Jasmin Lubinsky von der Kreuzlinger Zeitung, die diesen feinen Artikel geschrieben hat).

Früher fiel es mir viel schwerer, Hilfe anzunehmen. Es war mir peinlich, Dinge nicht alleine zu können und zu schaffen. Ich hielt es für ein Zeichen von Schwäche. Heute wird mir mehr und mehr bewusst, dass das überhaupt nichts mit Schwachsein zu tun hat – sondern eine sehr normale Sache ist. Wir alle brauchen Unterstützung. Insbesondere, wenn wir etwas wagen. Wenn wir etwas Großes unternehmen wollen. Wenn wir uns und unsere Kreativität ans Licht bringen wollen.

Das lustige ist, dass ich immer schon eine Supporterin war. Ich habe immer schon meine Unterstützung gerne und großzügig anderen angeboten – und jetzt merke ich, wie wunderbar es ist, diese Unterstützung selbst gerne und großzügig anzunehmen. Weil es letztlich ein Kreislauf ist.

Ein ewiger, sich ständig neu vollziehender Kreislauf der Unterstützung.

Die offene Hand, die ich hinhalte, wird gefüllt. Und diese Fülle gebe ich dann weiter. Unterstützung ist also keine Einbahnstraße, sondern etwas, was in alle Richtungen funktioniert.

Und genau das wünsche ich mir auch für das Schreibfestival. Dass wir uns alle gegenseitig unterstützen. Dass wir einander lauschen, einander insprieren – und uns gegenseitig anfeuern, unsere kreativen Schätze ans Licht zu bringen. Es wird ein großartiger Tag werden!

Wer mit dabei sein möchte: Hier gibt’s mehr Infos und die Möglichkeit, sich für den 23. Juni anzumelden. Ich freue mich auf euch!

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