An alle Hochbegabten

an alle hochbegabten

Wir Hochbegabten machen schon ganz früh die Erfahrung, dass wir anders sind. Dass wir mit unserer Art zu Denken anecken, dass wir Irritierung hervorrufen, Sorgen und Unverständnis ernten. Und wir beginnen schon sehr früh das Gefühl zu entwickeln, dass mit uns etwas nicht stimmt.

Als Kinder haben wir kaum eine andere Chance. Wir sind noch nicht in der Lage zu sagen: „Hmm, mit dieser Gesellschaft stimmt etwas nicht, diese engen Vorstellungen von Normalität, die uns vermittelt werden, sind völlig abstrus und spiegeln in keinster Weise die Vielfalt der Realität.“ Stattdessen beginnen wir zu glauben, dass mit uns etwas nicht stimmt, dass wir der Fehler im System sind. (mehr …)

Meine Lieblings-Reisebücher für den Sommer (mit Gewinnspiel)

Lieblings-Reisebücher

Ich habe große Reise- und Unternehmungslust. Raus hier! Was anderes sehen! Was anderen machen! Nur manchmal schrecke ich vor Abenteuern zurück… und dann brauche ich Bücher, die mich inspirieren.

Hier stelle ich euch meine Lieblings-Reisebücher vor, die wie gemacht sind für den Sommer. Drei Bücher von drei tollen Frauen, die auf ihre Weise unterwegs sind, die erste mit dem Flugzeug, die zweite mit dem Fahrrad, die dritte zu Fuß mit einem Esel. (mehr …)

Vom Schreiben leben können (und was Julia Engelmann damit zu tun hat)

Julia Engelmann

Letztes Wochenende war ich auf einem „Leszert“ (eine Symbiose aus Lesung und Konzert) von Julia Engelmann. Das ist jene junge Dichterin, die mit dem Youtube-Clip zu ihrem Gedicht „On day, baby“ berühmt geworden ist. Und die mittlerweile mit ihren Gedichten und Liedern tourt. Mit eigenem Bühnenteam. Mit Lichtshow. Mit tausenden von Zauschauern.

Unfassbar!

Eigentlich hatte ich gar nicht vorgehabt hinzugehen, hab dann aber überraschend Tickets geschenkt bekommen. Und war völlig überrascht, wie wunderbar atmosphärisch die Veranstaltung war, wie witzig, entspannt und freudig diese Dichterin ihr Programm auf der Bühne abgefackelt hat hat. Und wie sehr ich dann doch berührt war von ihrer Art Texte zu Gehör zu bringen. (mehr …)

Schreibfestival 2018

schreibfestival

Herrlich war’s beim Schreibfestival! Ein toller Tag voller inspirierter und inspirierender Menschen… hoch über den  Dächern der Stadt Konstanz und Kreuzlingen mit Blick bis hinunter zum Bodensee.

Ein herzliches Dankeschön geht raus an alle, die dieses Festival mitgestaltet und ermöglicht haben: an Karin Schwind und Jutta Reichelt, die mit mir gemeinsam zum Schreiben angestiftet haben, an die Helfer im Hintergrund, die die Festivalteilnehmer versorgt haben, und an das Sorriso Café und die Getränkemanufaktur Zazou, die uns mit leckeren Köstlichkeiten beliefert haben.

Danke auch an euch, die ihr mit dabei wart – es war ein wunderbares Fest für die Literatur, für die Kreativität und fürs Schreiben! (mehr …)

Was passiert, wenn du Ja zu einer Idee sagst

Wenn du Ja sagst

Zu Beginn des Jahres hatte ich eine Idee: Ich wollte eine Lesebühne in Konstanz ins Leben rufen. Die Idee war fabelhaft und hat mein Herz erfreut – also habe ich losgelegt. Mir überlegt, wen ich mit in Boots holen könnte, was ein geeigneter Ort wäre und wie so eine Lesebühne ablaufen müsste, damit sie meiner Vision entspricht.

Auf dem Papier war dieses Idee großartig. Nur bei den ersten Schritten zur Umsetzung musste ich einsehen: Geht nicht. Klappt nicht. Funktioniert nicht.

Mist.

Ich hatte Ja zu dieser Idee gesagt, und nun musste ich sie wieder entsorgen. Also nahm ich mir die nächste Idee, die mir zuflog: Ich wollte die zweite Auflage des Schreibfestivals zelebrieren, nur diesmal größer und professioneller als die Vorläufer-Veranstaltung 2016.

Und wieder lief ich los, erstmal nur auf dem Papier, dann mit den ersten Schritten in der Umsetzung. Ich setze einen Termin, reservierte die Dachterrasse im TRÖSCH, schreib E-Mails, um Mitstreiter für die Idee zu gewinnen. Und ich merkte, wie Türen aufgingen. Wie andere Leute sich begeistern ließen und ebenfalls Ja zu meiner Idee sagten. (mehr …)