Warum sich Schreiben immer lohnt

warum sich schreiben immer lohnt

Ich frage mich gerade, ob sich das Schreiben für mich lohnt. Das ist eine Frage, die immer wieder in meinem Kopf aufpoppt. Werde ich es  damit mal zu etwas bringen? Lohnt es sich, dranzubleiben? Kommt dabei was rum? Und wenn es vielleicht nicht der ganz große Reichtum ist, dann doch vielleicht zumindest so etwas wie Ruhm, Anerkennung und begeisterte Fans?

Diese Frage führt mich meistens in ödes, wüstes Land. Denn dort, wo diese Frage lebt, lebt auch die Hoffnungslosigkeit. „Lass es“, flüstern die Stimmen in dieser Wüste, „du wirst nie eine echte Autorin sein.“ „Du bist so naiv, das Schreiben führt dich nirgendwohin“, flüstern sie. „Du könntest es eigentlich auch bleiben lassen, es macht keinen Unterschied.“

Wann immer ich diese Wüste betrete, merke ich, wie schwerwiegend diese Stimmen sind. Sie machen mich klein. Sie verbreiten Null Komma Null Hoffnung. Und sie verändern sich auch nicht. Diese Stimmen sind immer gleich vernichtend. Und eine echte Antwort auf meine Frage „Lohnt sich das Schreiben für mich“ bekomme ich dort nicht. (mehr …)

Mein Künstlerherz braucht das aber

künstlerherz

Machmal komme ich mir ja schon furchtbar nerdig vor. Zum Beispiel wenn draußen schönster Sonnenschein ist und ich lieber drinnen am Schreibtisch sitze und an einem Gedicht feile, anstatt baden zu gehen. Wenn ich keine Lust habe, Leute zu trefffen, und stattdessen lieber alleine vor mich hintüddel.

Dann höre ich die Stimme meiner Mutter im Ohr: „Kind, sitz doch nicht immer nur drinnen rum, geh mal raus“. Dann habe ich die Simmen meiner Freunde im Ohr: „Nie kommst du mit, wenn mal was los ist.“ Und dann komme ich mir komisch vor und bin versucht, diesen Stimmen Glauben zu schenken.

Doch manchmal, wenn ich genau genug lausche, kann ich hören, dass es eine Stimme in mir gibt, die viel lauter ist. Viel wichtiger. Diese Stimme kommt direkt aus meinem Künstlerherz und sagt: „Ich brauche das aber.“ Und wenn ich in Kontakt mit dieser Stimme bin, dann gibt es auch nichts besseres als das: Mich in meine Kreativität hineinfallen zu lassen. Keinen sozialen Verpflichtungen nachzukommen, alle Drähte zur Außenwelt zu kappen. (mehr …)

Meine Lieblings-Reisebücher für den Sommer (mit Gewinnspiel)

Lieblings-Reisebücher

Ich habe große Reise- und Unternehmungslust. Raus hier! Was anderes sehen! Was anderen machen! Nur manchmal schrecke ich vor Abenteuern zurück… und dann brauche ich Bücher, die mich inspirieren.

Hier stelle ich euch meine Lieblings-Reisebücher vor, die wie gemacht sind für den Sommer. Drei Bücher von drei tollen Frauen, die auf ihre Weise unterwegs sind, die erste mit dem Flugzeug, die zweite mit dem Fahrrad, die dritte zu Fuß mit einem Esel. (mehr …)

Vom Schreiben leben können (und was Julia Engelmann damit zu tun hat)

Julia Engelmann

Letztes Wochenende war ich auf einem „Leszert“ (eine Symbiose aus Lesung und Konzert) von Julia Engelmann. Das ist jene junge Dichterin, die mit dem Youtube-Clip zu ihrem Gedicht „On day, baby“ berühmt geworden ist. Und die mittlerweile mit ihren Gedichten und Liedern tourt. Mit eigenem Bühnenteam. Mit Lichtshow. Mit tausenden von Zauschauern.

Unfassbar!

Eigentlich hatte ich gar nicht vorgehabt hinzugehen, hab dann aber überraschend Tickets geschenkt bekommen. Und war völlig überrascht, wie wunderbar atmosphärisch die Veranstaltung war, wie witzig, entspannt und freudig diese Dichterin ihr Programm auf der Bühne abgefackelt hat hat. Und wie sehr ich dann doch berührt war von ihrer Art Texte zu Gehör zu bringen. (mehr …)

Schreibfestival 2018

schreibfestival

Herrlich war’s beim Schreibfestival! Ein toller Tag voller inspirierter und inspirierender Menschen… hoch über den  Dächern der Stadt Konstanz und Kreuzlingen mit Blick bis hinunter zum Bodensee.

Ein herzliches Dankeschön geht raus an alle, die dieses Festival mitgestaltet und ermöglicht haben: an Karin Schwind und Jutta Reichelt, die mit mir gemeinsam zum Schreiben angestiftet haben, an die Helfer im Hintergrund, die die Festivalteilnehmer versorgt haben, und an das Sorriso Café und die Getränkemanufaktur Zazou, die uns mit leckeren Köstlichkeiten beliefert haben.

Danke auch an euch, die ihr mit dabei wart – es war ein wunderbares Fest für die Literatur, für die Kreativität und fürs Schreiben! (mehr …)