Was passiert, wenn du Ja zu einer Idee sagst

Wenn du Ja sagst

Zu Beginn des Jahres hatte ich eine Idee: Ich wollte eine Lesebühne in Konstanz ins Leben rufen. Die Idee war fabelhaft und hat mein Herz erfreut – also habe ich losgelegt. Mir überlegt, wen ich mit in Boots holen könnte, was ein geeigneter Ort wäre und wie so eine Lesebühne ablaufen müsste, damit sie meiner Vision entspricht.

Auf dem Papier war dieses Idee großartig. Nur bei den ersten Schritten zur Umsetzung musste ich einsehen: Geht nicht. Klappt nicht. Funktioniert nicht.

Mist.

Ich hatte Ja zu dieser Idee gesagt, und nun musste ich sie wieder entsorgen. Also nahm ich mir die nächste Idee, die mir zuflog: Ich wollte die zweite Auflage des Schreibfestivals zelebrieren, nur diesmal größer und professioneller als die Vorläufer-Veranstaltung 2016.

Und wieder lief ich los, erstmal nur auf dem Papier, dann mit den ersten Schritten in der Umsetzung. Ich setze einen Termin, reservierte die Dachterrasse im TRÖSCH, schreib E-Mails, um Mitstreiter für die Idee zu gewinnen. Und ich merkte, wie Türen aufgingen. Wie andere Leute sich begeistern ließen und ebenfalls Ja zu meiner Idee sagten. (mehr …)

Warum es so wertvoll ist, Unterstützung anzunehmen

unterstützung

Ihr Lieben, die Vorbereitungen fürs Schreibfestival laufen auf Hochtouren, denn in zwei Wochen ist es soweit: Am Samstag, den 23. Juni, dürft ihr mit mir und meinem wunderbaren Team einen ganzen Tag lang schreiben und kreativ sein.

Gerade bin ich dabei, ein Gedicht von Joachim Ringelnatz in seine Einzelteile zu zerlegen – damit ihr aus den einzelnen Wörtern später eure eigenen Gedichte puzzeln könnt. Außerdem bin ich auf der Suche nach einem Planschbecken, bete zum Wettergott, dass in zwei Wochen superschönes Sommerwetter ist und drücke immernoch die Daumen, dass sich die Kunde vom Schreibfestival noch weiter streut und sich noch mehr Menschen anmelden.

Was ich bei all den Festivalvorbereitungen immer wieder merke: Ich liebe es mir Sachen auszudenken. Ich liebe es, neue Ideen in die Welt zu bringen. Aber spätstens bei der Umsetzung brauche ich Hilfe. Alleine komme ich bis zu einem bestimmten Punkt. Aber wenn die Sache wirklich groß sein soll, brauche ich andere Menschen.

Und ich hab in den letzten Wochen unfassbar viel Unterstützung erhalten. (mehr …)

Unbekümmert kreativ sein

unbekümmert kreativ sein

Es gibt ja in Ratgebern immer wieder diese Idee, dass man sich Ziele setzen sollte. Und dass man die Schritt für Schritt angehen sollte, um dann – taddaaa – genau dort anzukommen. Das mag in vielen Fällen des Leben richtig sein, wenn ich genau weiß, was ich will und daraus einen exakten Plan ableiten kann.

Was aber, wenn ich einfach nur schreiben will? Wenn ich Autorin oder Autor sein oder werden will? Wenn ich veröffentlichen und mit dem Veröffentlichen Geld verdienen will?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich bremst die Idee, ein klares Ziel haben zu müssen, an dieser Stelle total aus. Denn es gibt keinen 3-Punkte-Plan fürs Autorwerden. Es gibt keine Listen, die man abarbeiten könnte, um besser zu schreiben. Und ich persönlich merke immer wieder: Es bringt nichts, mir selbst irgenwelche Maßnahmen zur vermeintlichen Zielerreichung aufzuzwingen, die mir im Grund genommen keine Freude machen.

Es gibt aber einen Ansatz, der mir sehr gut gefällt. Er nennt sich Effectuation und beschreibt eine wissenschaftliche Methode, mit der Unternehmerinnen und Unternehmer erfolgreich Ideen und Produkte in die Welt bringen können. Und da Autorinenn und Autoren genau das tun – Ideen und Produkte in die Welt bringen – lässt sich dieser Ansatz hervorragend nutzen.

Hier sind meine 4 ultimativen Tipps, wie du unbekümmert kreativ sein kannst: (mehr …)

Schreiben und Zweifeln

Schreiben udn Zweifeln

Ich weiß nicht, ob du das von dir auch kennst, aber mein Geist kann etwas, was gleichzeitig wundervoll wie grauenhaft ist:

Er kann Dinge in Frage stellen.

Das ist insofern wundervoll, weil mich dieses Infragestellen antreibt. Ich will Dinge wissen. Mich interessieren Zusammenhänge. Und ich schaue lieber noch mal hin, ein zweites, ein drittes Mal, untersuche die Dinge immer wieder neu – und frage mich: Ist das so? Kann man das nicht auch anders sehen? Was ist hinter den Dingen?

Ich glaube, das ist eine der wichtigsten Triebfedern meines Schreibens. Ich brauche diese Fähigkeit ganz unbedingt, dieses „Es wissen wollen.“ Die Neugier. Und das damit verbundene Infragestellen der Dinge.

Die andere Seite der Medailles des Infragestellens ist, dass ich vor mir selbst natürlich nicht Halt mache. Dass auch das, was ich tue, immer wieder auf dem Prüfstand steht. Und ehe ich mich versehe, ist er da: Der handfeste Zweifel. (mehr …)

10 gute Gründe, warum du beim Schreibfestival dabei sein solltest

Schreibfestival

Ich bin äußerst aufgeregt. Weil in genau einem Monat, am Samstag, den 23. Juni, das Schreibfestival über die Bühne geht. Das Team steht in den Startlöchern, die ersten Anmeldungen sind eingegangen… und wer sich bis jetzt noch nicht angemeldet hat, sollte das also schleunigst tun.

Wer noch ein paar gute Gründe braucht, dem liefere ich an der Stelle 10 wirklich sehr gute Gründe, warum er oder sie unbedingt beim Schreibfestival dabei sein sollte:

1. Weil es zwar wundervoll ist, alleine am Schreibtisch zu sitzen (ich kenne kaum einen besseren Zustand!), aber es zum Schreiben dann doch noch mehr braucht: Kontakt und Austausch mit anderen Schreibenden zum Beispiel.

2. Weil es jede Menge Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum gibt – aber nur eines, bei dem es eben nicht darum geht, „fertige Autoren“ zu präsentieren, sondern darum, dass jeder und jede schöpferisch tätig werden kann.

3. Weil jeder Kreativling neue Inspiration braucht, mal einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, immer wieder von Neuem. (mehr …)